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Viola Schweizer
Markenführung

Brand Equity

Der messbare Markenwert, der über den reinen Produktwert hinausgeht.

Was ist Brand Equity?

Brand Equity (Markenwert) bezeichnet den zusätzlichen Wert, den eine Marke einem Produkt oder einer Dienstleistung verleiht – über den funktionalen Nutzen hinaus. Ein Produkt mit starker Marke kann höhere Preise erzielen als ein identisches No-Name-Produkt.

Dimensionen der Brand Equity

Nach David Aaker umfasst Brand Equity fünf Dimensionen:

  • Markenbekanntheit: Wie bekannt ist die Marke?
  • Wahrgenommene Qualität: Wie wird die Qualität eingeschätzt?
  • Markenassoziationen: Welche Bilder und Gefühle verbindet man mit der Marke?
  • Markentreue: Wie loyal sind die Kunden?
  • Proprietäre Markenaktiva: Patente, Markenzeichen, Vertriebsrechte

Warum ist Brand Equity wichtig?

Starke Brand Equity ermöglicht:

  • Premium-Pricing: Kunden zahlen mehr für starke Marken
  • Markterweiterung: Neue Produkte profitieren vom Markenvertrauen
  • Krisenresilienz: Starke Marken überstehen Krisen besser
  • Verhandlungsmacht: Gegenüber Handelspartnern und Lieferanten
  • Unternehmensbewertung: Markenwert als Bilanzposten

Brand Equity messen

  • Finanziell: Markenbewertungsmodelle (Interbrand, BrandZ)
  • Kundenbezogen: Net Promoter Score, Markentreue, Empfehlungsrate
  • Marktbezogen: Marktanteil, Preispremium, Distributionsbreite

In der Praxis

Brand Equity aufzubauen ist ein langfristiges Investment. Jede Marketingmaßnahme, jede Kundeninteraktion und jede Produktentscheidung beeinflusst den Markenwert – positiv oder negativ. Für Führungskräfte ist es wichtig, Brand Equity als strategisches Asset zu verstehen und zu schützen, nicht als abstraktes Marketingkonzept.

Fragen zur Umsetzung?

Ich helfe Ihnen, diese Konzepte in eine funktionierende Marketingstrategie zu überführen.

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